In meiner 10jährigen Arbeit in verschiedenen Kindergärten habe ich die offene und gemeinschaftliche Form des Frühstückens kennen gelernt und bevorzuge eindeutig die gemeinsame Mahlzeit! In dieser Zeit kommt die ganze Gruppe zur Ruhe, sammelt und stärkt sich, um danach wieder "auszuschwärmen". Ein Kindergartenalltag ist ein Wechsel von Aktivität und Passivität. Nur wenn die Kinder beides erleben, sind sie ausgeglichen und zufrieden. Es mag Kinder geben, die sich den Vormittag selbst gut einteilen können und sich Ruhe- und Esspausen gönnen, ebenso gibt es die Kinder, die ohne Unterbrechung spielen und das "offene Frühstück" (z.B. in einer Frühstücksecke, die von den Kinder nach ihrem persönlichen Bedürfnis aufgesucht werden kann) hinunter schlingen, um schnell wieder im Sandkasten sitzen zu können! Gerade beim Start in das neue Kindergartenjahr ist diese Art des Frühstückens so wichtig! Jeder sieht jeden, man kommt zur Ruhe, genießt das Essen, lauscht einer Geschichte und unterhält sich mit dem Tischnachbarn. |